Über uns
Häufige Fragen zu globegarden
Hier beantworten wir die Fragen, die uns Eltern, Mitarbeitende und Medien am häufigsten stellen. Zu jeder Antwort finden Sie die Quelle.
Über uns
Warum gibt es globegarden?
Über 4'000 Familien vertrauen uns jede Woche ihre Kinder an, im Schnitt an 3,5 Tagen pro Woche. An diesen Tagen können Mütter und Väter arbeiten, meistens die Mütter. Das entspricht – nach unserer eigenen Rechnung – einem Pensum von rund 70 % und rund 2'800 Vollzeitstellen. Und weil die meisten Mütter weiterarbeiten, wenn ihre Kinder in die Schule kommen, sind so seit 2009 fast 5'000 Vollzeitstellen entstanden. Genau dafür wurde globegarden gegründet: Als 2009 die erste Kita eröffnete, fehlte es in der Schweiz an verlässlichen, qualitativ guten Kita-Plätzen, und Studien zeigten, dass sich Erwerbsarbeit für viele Mütter kaum lohnte, vor allem ab dem zweiten Kind. Drei Frauen wollten das ändern und eröffneten am 17. August 2009 die erste globegarden Kita beim Paradeplatz in Zürich. Heute ist globegarden ein Kita-Netzwerk mit über 90 Einrichtungen und rund 1'200 Mitarbeitenden.
Mehr: https://www.globegarden.ch/wer-wir-sind/ueber-uns/auf-einen-blick · Stand: November 2026
Wem gehört globegarden?
globegarden ist zu 100 % in Familienbesitz und wird von den drei Gründerinnen geführt. Wie jedes erfolgreiche Unternehmen erhalten wir regelmässig Anfragen von Partnern, Banken und Investoren. Diese sorgfältig zu prüfen, gehört zu den Aufgaben einer verantwortungsvollen Geschäftsleitung. Unser Kita-Netzwerk ist und bleibt in Familienbesitz.
Quelle: https://www.globegarden.ch/presse/publikationen/detail/globegarden-staerkt-qualitaet-nachwuchsfoerderung-und-fuehrung · Stand: November 2026
Erhält globegarden Geld vom Staat?
Für neue Kitas zahlt der Bund eine befristete Starthilfe, und zwar nur für Plätze, die Familien tatsächlich nachfragen. Alle weiteren Beiträge sind für die Eltern bestimmt. Die Starthilfe läuft während der ersten zwei Betriebsjahre. Wie viel eine Kita erhält, richtet sich nach den Plätzen, die Familien wirklich belegen. Für Plätze ohne Nachfrage zahlt der Bund nichts. Wer ein Gesuch stellt, muss die Nachfrage belegen. Zusätzlich prüft der Kanton den Bedarf. So fördert die Schweiz nur Kitas, die wirklich gebraucht werden, und wir wachsen dort, wo Familien auf einen Platz warten. Alle weiteren Beiträge erhalten die Familien direkt: Die Stadt oder Gemeinde prüft bei jeder Familie Einkommen und Vermögen und legt fest, welchen Betrag sie an die Betreuung erhält, als Betreuungsgutschein oder subventionierten Platz. Die Kita übernimmt dabei nur die Abrechnung.
Quelle: Verordnung über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung (KBFHV), Art. 4–6 und 12–13: https://www.lexfind.ch/tolv/253302/de · Stand: November 2026
Was lernen Kinder bei globegarden?
Bei uns beginnt Bildung mit dem ersten Tag in der Kita: Seit 2020 arbeiten alle unsere Kitas mit unserem eigenen Bildungsplan der frühen Kindheit. In den ersten Lebensjahren lernen Kinder so schnell wie nie wieder. Die OECD zeigt in ihren Studien zur frühkindlichen Bildung, wie sehr gute frühe Bildung die Entwicklung von Kindern stärkt, und der «Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz» beschreibt, worauf es in diesen Jahren ankommt. Während Schule und Kindergarten einem Lehrplan folgen, gestalten Kitas ihre pädagogische Arbeit selbst. Wir füllen diese Freiheit mit einem Bildungsplan, der Sprache, Mathematik, Naturwissenschaften, Umwelt, Kunst und Gesundheit verbindet, und schulen unsere Fachpersonen dafür in unserer Bildungsakademie der frühen Kindheit.
Quellen: https://www.oecd.org/education/starting-strong_9789264192829-en · https://edudoc.ch/record/113366 · Stand: November 2026
In welcher Sprache werden die Kinder bei globegarden betreut?
Je nach Kita auf Deutsch oder zweisprachig auf Deutsch und Englisch. Familien wählen, was zu ihnen passt. Mehrsprachigkeit gehört zur Schweiz wie kaum etwas anderes: vier Landessprachen und ein selbstverständliches Miteinander verschiedener Kulturen sind Teil unserer Identität. In zahlreichen Familien werden zwei oder mehr Sprachen gesprochen, andere legen bewusst Wert darauf, dass ihr Kind zuerst in einer Sprache ganz zu Hause ist. Unser Kita-Netzwerk bietet deshalb beides: deutschsprachige Kitas und zweisprachige Kitas. Über die Hälfte unserer Kitas ist zweisprachig, und über 90 % unserer englischsprachigen Fachpersonen sind Muttersprachlerinnen und Muttersprachler. Wie das im Alltag aussieht, erzählt eine Mutter in unserem Jubiläumsbuch: «Als Expat hat mir die Kita geholfen, mein Kind in die Gesellschaft zu integrieren. Dank den Betreuerinnen spricht meine Tochter fliessend Schweizerdeutsch, ist selbständig wie ein Schweizer Kind und hat Freundinnen und Freunde aus vielen Kulturen gefunden.» – Geetika
Welche Kita welche Sprache anbietet: https://www.globegarden.ch/kita-locator · Stand: November 2026
Wie geht globegarden mit Fehlern und Kritik um?
Offen: Wir dokumentieren jede externe Kontrolle, setzen Hinweise der Aufsicht um und bieten Eltern und Mitarbeitenden zwei unabhängige Anlaufstellen. Wo Menschen mit Kindern arbeiten, mit Herz, mit Energie und manchmal am Ende eines langen Tages, passieren auch Fehler. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Wir wollen eine Kultur, in der jede und jeder das Beste gibt, Fehler offen angesprochen und korrigiert statt versteckt werden. Zu unserem 15-jährigen Jubiläum haben wir dieser Haltung das Buch «Über den Mut, nicht perfekt zu sein» gewidmet. Darin erzählen Mütter, Väter und unsere Mitarbeiterinnen, wie sie Familie und Beruf verbinden, mit allen Höhen und Tiefen. Es ist eine Einladung, das Menschsein zu feiern.
Die Geschichten: https://www.globegarden.ch/brave-not-perfect/ · Anlaufstellen: https://www.globegarden.ch/kontakt/anrufen · Stand: November 2026
Betreuung im Alltag
Wie gut ausgebildet sind die Betreuungspersonen bei globegarden?
Bei uns arbeiten pro Betreuungsplatz gut die Hälfte mehr ausgebildete Fachpersonen als im Durchschnitt aller Anbieter. Das zeigt eine KPMG-Untersuchung im Auftrag der Stadt Zürich, laut der wir auch weniger Praktikantinnen und Praktikanten einsetzen als der Durchschnitt. Im Schnitt arbeitet pro Kita eine Praktikantin oder ein Praktikant, mit einem zugesicherten Lehrvertrag nach der Probezeit. Über 300 junge Menschen machen bei uns ihre Ausbildung, über 85 % bleiben nach dem Abschluss. Im Schnitt besucht jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter sechs Weiterbildungen pro Jahr.
Quelle: https://www.globegarden.ch/presse/publikationen/detail/globegarden-festigt-stellung-als-qualitaetsanbieterin-press · Stand: November 2026
Wie wird der Betreuungsschlüssel berechnet?
Massgebend sind die Kinder, die tatsächlich in der Kita sind, und die Fachpersonen, die tatsächlich arbeiten. Das hat das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich 2020 bestätigt. Mehrere Gemeinden zählten bei der Berechnung auch kranke und abwesende Kinder mit und wollten den Kitas exakte Stellenprozente vorschreiben. In einem dieser Fälle haben wir den Entscheid gerichtlich prüfen lassen. Das Verwaltungsgericht stellte in beiden Punkten klar: «Die abwesenden Kinder brauchen keine Betreuung und haben somit keinen Einfluss auf das notwendige Personal.» Das Urteil schafft Klarheit für alle Kitas. In unseren Kitas betreut eine Fachperson 3–4 Kinder unter 18 Monaten, 5–6 Kinder zwischen 2 und 4 Jahren und 8 Kinder im Kindergarten.
Quelle: https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2020-00282_03-11-2020.html · Stand: November 2026
Bekommen die Kinder bei globegarden genug und gesundes Essen?
Ja. In allen globegarden-Kitas wird täglich frisch vor Ort gekocht. Je nach Betreuungszeit erhalten die Kinder Frühstück, Mittagessen und Zvieri. Bei unserer letzten grossen Elternumfrage lobten 92 % das gesunde und frische Essen. Bei Kitas, die neu zu uns kommen, prüfen wir, ob eine eigene Küche möglich ist. Bis dahin beliefert sie weiterhin der bisherige Partner mit hochwertigen Mahlzeiten.
Wie sorgt globegarden beim Wickeln für Sicherheit und Hygiene?
Mit klaren Regeln: immer eine Hand am Kind, Handschuhe bei jedem Wickeln, eine Wickelunterlage, die nach jedem Kind desinfiziert wird, und eine Wickelliste, in der alles festgehalten wird. Neue Mitarbeitende wickeln nicht vom ersten Tag an: Sie werden zuerst eingearbeitet und lernen die Kinder kennen. Wer wickeln darf, entscheidet die Kita-Leitung. Die Teams wickeln in einem festen Wickeldienst und tragen ein, wer welches Kind gewickelt hat und was ihnen aufgefallen ist, zum Beispiel ob die Haut gerötet war und eine Creme verwendet wurde. Auch die Desinfektion der Wickelunterlage wird mit Name und Zeit festgehalten. Alle unsere Wickelkommoden haben eine Treppe, über die grössere Kinder selbst hinaufsteigen. Das ist sicherer, als ein schweres Kind hochzuheben, schont den Rücken der Mitarbeitenden und macht die Kinder stolz auf das, was sie schon allein können.
Stand: November 2026
Was passiert, wenn sich ein Kind in der Kita verletzt?
Jeder Unfall wird schriftlich festgehalten, die Eltern unterschreiben den Unfallbericht, und die Vorgesetzten sehen die Unfallberichte aller ihrer Kitas ein. So fällt auf, wenn sich etwas wiederholt. In der Kita lernen viele Kinder krabbeln und laufen, sie klettern, toben und spielen draussen. Dabei gibt es auch einmal eine Beule oder ein aufgeschürftes Knie, wie überall, wo sich Kinder frei bewegen. Unsere Regeln sorgen dafür, dass die Kleinsten nur dort spielen, wo es für ihr Alter passt. Gleichzeitig gehört es zu unserem Bildungsauftrag, dass Kinder lernen, mit Risiken umzugehen: Wer klettern darf, lernt die eigenen Kräfte einschätzen. Das ist gelebte Schweizer Tradition. Bei uns sollen Kinder frei und selbständig aufwachsen. In der Schweiz wird erwartet, dass Kinder schon ab dem Kindergarten ihren Weg selbst meistern, auch über die Strasse. Darauf bereiten wir sie vor.
Stand: November 2026
Wie schützt globegarden die Kinder vor Gewalt und Übergriffen?
Mit einem Verhaltenskodex, den alle Mitarbeitenden unterschreiben, einer doppelten Prüfung vor jeder Anstellung und zwei unabhängigen Anlaufstellen. Vor jeder Anstellung holen wir den Strafregister- und den Sonderprivatauszug ein und melden die Person der zuständigen Krippenaufsicht. Die Aufsicht prüft sie zusätzlich im Strafregister des Bundes (VOSTRA) und sieht dort mehr Informationen als in den Auszügen, die Privatpersonen erhalten. Den Verhaltenskodex haben wir mit der Fachstelle Limita entwickelt, und wir schulen ihn jedes Jahr. Sorgen zum Wohl eines Kindes können Eltern, Mitarbeitende und Dritte jederzeit vertraulich an kinderschutz@schutzstelle.ch melden, alle anderen vertraulichen Anliegen an vertrauen@schutzstelle.ch. Bei akuter Gefahr gilt: Polizei 117, Sanität 144.
Mehr: https://www.globegarden.ch/kontakt/anrufen · Stand: November 2026
Qualität und Kontrollen
Wie oft wird globegarden kontrolliert?
Seit 2019 hatten unsere Kitas über 600 Besuche der Kita- und Kindergartenaufsicht, rund die Hälfte davon unangemeldet. Zusammen mit Lebensmittel- und Arbeitsinspektionen sind es über 750 behördliche Kontrollen in acht Kantonen. Dazu kommen über 270 freiwillige externe Prüfungen, etwa Sicherheitsaudits. Wir dokumentieren jede einzelne Kontrolle, und unser Qualitätsmanagement ist seit 2011 nach ISO 9001 extern zertifiziert.
Stand: November 2026
Wie streng sind die Vorgaben für Kitas?
Sehr streng: Die Schweiz regelt Kitas bis ins Detail, und die Aufsicht kontrolliert häufig. Die Krippenaufsicht der Stadt Zürich kontrollierte 2025 die 321 Kitas auf Stadtgebiet insgesamt 484-mal, davon 292-mal unangemeldet. Bis auf zehn städtische Kitas sind sie alle privat geführt, so wie unsere. Gemeinden und Kantone legen fest, wie viele Kinder eine Gruppe haben darf, wie viele Fachpersonen in jedem Moment anwesend sein müssen, welche Ausbildung sie brauchen und wie Räume, Küche und Garten beschaffen sein müssen. Jede Kita braucht eine Bewilligung ihrer Standortgemeinde, die regelmässig überprüft wird. Wir begrüssen diese Kontrollen: Sie geben Eltern Sicherheit und zeigen uns, wo wir noch besser werden können.
Quelle: https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/web/de/aktuell/publikationen/2026/report-kinderbetreuung-2025.pdf · Stand: November 2026
Was passiert, wenn die Aufsicht bei einer Kontrolle etwas beanstandet?
Die Kita erhält eine Frist, um den Punkt zu beheben, und die Aufsicht prüft, ob das geschehen ist. Nach jedem Besuch bespricht die Aufsicht ihre Beobachtungen mit der Kita-Leitung. Gibt es nichts zu beanstanden, ist die Kontrolle abgeschlossen. Gibt es einen Hinweis, setzt die Kita-Leitung ihn gemeinsam mit ihrer Vorgesetzten innerhalb der Frist um. Nach jeder Kontrolle hält die Kita-Leitung schriftlich fest, wie sie verlaufen ist und was die Aufsicht angemerkt hat. So haben wir jede einzelne der über 750 behördlichen Kontrollen seit 2019 dokumentiert und sehen über alle Kitas hinweg, wo wir noch besser werden können.
Stand: November 2026
Wie stellt globegarden sicher, dass immer genug Personal da ist?
Jede Kita führt eine Präsenzliste mit allen Kindern, Fachpersonen, weiteren Betreuungspersonen und der Leitung, und wir stellen mehr Personal an, als wir rechnerisch brauchen. Ferien, Krankheiten und die ungefähren Bring- und Abholzeiten werden festgehalten, damit die Kita jeden Tag gut planen kann. Am Morgen klärt das Team, wer da ist, wer fehlt und ob es eine Springerin oder einen Springer braucht. Wenn ja, wird sie oder er sofort organisiert. Krankheit und Ferien gehören zum Alltag, deshalb rechnen wir damit: Die Stadt Zürich gibt jeder Kita eine Berechnungshilfe, die zeigt, wie viele Stellenprozente pro Gruppe nötig sind, Ferien und Krankheitstage eingerechnet. Daran orientieren wir uns, werten unsere Krankheitstage jedes Jahr aus und planen unseren Personalbestand so, dass Ausfälle aufgefangen werden. Eine KPMG-Untersuchung im Auftrag der Stadt Zürich bestätigt: Pro Betreuungsplatz setzen wir gut die Hälfte mehr ausgebildete Fachpersonen ein als der Durchschnitt aller Anbieter.
Quelle: https://www.globegarden.ch/presse/publikationen/detail/globegarden-festigt-stellung-als-qualitaetsanbieterin-press · Stand: November 2026
Was haben Behörden und Gericht 2020 über globegarden festgestellt?
Die Stadt Zürich hat 2020 innerhalb von acht Wochen jede unserer Kitas in der Stadt unangemeldet kontrolliert, einzelne zweimal, insgesamt 37-mal. Die Vorwürfe hat sie nicht bestätigt. Hätten sie gestimmt, hätte keine Aufsicht unsere Kitas weiter bewilligt. Seither hatten unsere Kitas über 600 Besuche der Aufsicht, rund die Hälfte davon unangemeldet, und jede unserer über 90 Einrichtungen ist heute von ihrer Gemeinde bewilligt. Für Eltern zählt am Ende eine Frage: Ist mein Kind hier gut aufgehoben? Genau das prüft die Aufsicht vor Ort, ohne Voranmeldung, mit Blick auf Kinderzahl, Personaleinsatz, Präsenzlisten und Arbeitspläne. Für unsere Teams, die jeden Tag mit grossem Einsatz für die Kinder da sind, war das Ergebnis 2020 eine wichtige Bestätigung. Verbesserungspotenzial sah die Stadt dort, wo die Vorgaben zu Platzzahl, Betreuungsschlüssel und Personaleinsatz nicht an allen Standorten jederzeit eingehalten waren. Dabei ging es um Einzelfälle und kleinere Abweichungen bei Präsenz- und Betreuungszeiten. Etwa, wenn wir einer Familie kurzfristig einen zusätzlichen Tag ermöglicht haben und dadurch vorübergehend ein Kind mehr in der Gruppe war. Andere Abweichungen fielen in die ersten Monate der Corona-Pandemie, als sich Regeln und Personalplanung fast täglich änderten. Die Hinweise der Aufsicht haben wir umgehend umgesetzt, und die Stadt hat uns eine kooperative Zusammenarbeit bestätigt. Das gilt bis heute, und wir bringen unsere Erfahrung in Fachgruppen und Gremien ein, wenn es um die Weiterentwicklung der Vorgaben geht. Im gleichen Jahr bestätigte das Verwaltungsgericht unsere Berechnung des Betreuungsschlüssels. Zusätzlich haben wir die Anwaltskanzlei Niederer Kraft Frey beauftragt, unsere Abläufe zu prüfen. Sie fand keine systematischen Verstösse.
Quellen: https://www.srf.ch/news/schweiz/stadt-zuerich-kita-kette-globegarden-kommt-mit-blauem-auge-davon · https://www.tagesanzeiger.ch/stadt-zuerich-entlastet-globegarden-vom-betrugsvorwurf-273698951705 · https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2020-00282_03-11-2020.html · Stand: November 2026
Arbeiten bei globegarden
Was verdienen Mitarbeitende bei globegarden?
Eine Fachperson Betreuung verdient bei uns in der Stadt Zürich im Durchschnitt rund CHF 65'000, die Mindestvorgabe von Stadt und kibesuisse liegt bei rund CHF 56'000. In Basel-Stadt sind es im Durchschnitt über CHF 78'000, inklusive 13. Monatslohn. Kindergartenlehrpersonen steigen nach dem kantonalen Lohnreglement mit rund CHF 90'000 ein, die meisten verdienen zwischen CHF 96'000 und 120'000. Frauen und Männer verdienen bei uns gleich viel, das bestätigt die Lohngleichheitsanalyse.
Wie zufrieden sind die Mitarbeitenden?
2026 wurde globegarden als Leading Employer Switzerland ausgezeichnet, eine Auszeichnung für das oberste Prozent der Arbeitgeber, auf die man sich nicht bewerben kann. 2025 belegten wir Rang 11 der Best Workplaces Schweiz, und seit 2021 sind wir ununterbrochen als Great Place to Work zertifiziert. Jedes Jahr im Oktober nominieren Eltern für unsere Awards die Betreuerinnen und Betreuer, die im Leben ihrer Familie einen Unterschied gemacht haben, jeweils in einem unserer Werte Share, Teach, Act und Respect. Auch Mitarbeitende können Kolleginnen und Kollegen nominieren, und ganze Teams und Kitas können ausgezeichnet werden. So kommen jedes Jahr weit über 6'500 Nominierungen zusammen. Über 85 % unserer Lernenden bleiben nach dem Abschluss bei uns.
Quellen: https://greatplacetowork.ch/en/employer/kindergarten-network-globegarden/ · https://www.presseportal.ch/de/pm/100073724/100941617 · Stand: November 2026
Für Eltern
Wie zufrieden sind Eltern mit globegarden?
Auf Google bewerten Eltern unsere Kitas mit durchschnittlich 4,7 von 5 Sternen, bei fast 800 Bewertungen. Damit gehören wir zu den meistbewerteten Kita-Anbietern der Schweiz. Hier spricht nicht eine einzelne Familie, sondern Hunderte, und das macht das Bild verlässlich. Bei unserer letzten grossen Elternumfrage mit rund 2'000 Teilnehmenden empfahlen uns 95 % uneingeschränkt weiter. Das schönste Kompliment ist für uns aber die Zeit, die Familien bei uns bleiben: im Schnitt 5,6 Jahre. Ein Kind besucht die Kita in der Regel bis zum Kindergarten. Wer so lange bleibt, vertraut uns auch das zweite und dritte Kind an. So begleiten wir viele Familien vom ersten Eingewöhnungstag bis zum Schulstart des jüngsten Kindes. Natürlich gibt es auch Kritik, und wir nehmen sie ernst. Wer zufrieden ist, sagt es meistens persönlich, beim Abholen an der Kita-Tür, und nicht im Internet. Umso mehr freut es uns, wenn Familien ihre Geschichte öffentlich erzählen: In unserem Jubiläumsbuch «Über den Mut, nicht perfekt zu sein» («Brave, not perfect») erzählen viele globegarden-Eltern, was sie an ihrer Kita lieben und warum sie uns ihre Kinder anvertrauen. Einige von ihnen:
- «Unsere Kita ist seit sechs Jahren ein grosser Teil unseres Alltags. Unsere zwei älteren Töchter haben einen wichtigen Teil ihrer frühen Kindheit in zwei globegarden Kitas verbracht. Und noch heute kommen sie immer gerne mit, wenn wir ihre kleine Schwester abholen. Das ist der beste Beweis, dass sie sich sehr wohl gefühlt haben!» – Kathrin
- «Als unser Baby auf der Intensivstation lag, konnten wir unseren älteren Sohn jeden Tag in die Kita bringen. Sie waren so flexibel und haben uns grossartig unterstützt.» – Simon
- «Ohne das Kita-Angebot hätte ich Beruf und Familie nicht verbinden können. Die globegarden Betreuerinnen sind für uns wie eine zweite Familie.» – Clotilde
- «Sein Kind abzugeben und zur Arbeit zu gehen, ist unglaublich schwer. Wenn ich weiss, dass mein Kind in guten Händen ist, tut mein Herz ein bisschen weniger weh.» – Patrícia
Was ändert sich, wenn eine Kita zu globegarden kommt?
Die Kita behält ihren Namen und ihren Charakter und erhält die Unterstützung unseres Netzwerks. Über 20 Kitas sind über Nachfolgelösungen zu uns gekommen, immer auf Anfrage der bisherigen Inhaberinnen und Inhaber. Wir erhalten deutlich mehr Anfragen, als wir annehmen: Wir übernehmen nur Kitas, die uns überzeugen und zu unserem Netzwerk passen, und haben schon viele Anfragen abgelehnt. Was eine Kita besonders macht, behalten wir in der Regel bei: Zu unserem Netzwerk gehören heute zum Beispiel an Montessori angelehnte Kitas, Naturkitas und Kitas mit offenem Konzept: Dort sind die Kinder nicht in einer festen Gruppe, sondern wählen selbst, in welchem Themenraum sie spielen, etwa im Atelier, in der Bauecke oder im Bewegungsraum. Jede Kita ist anders, deshalb gehen wir Schritt für Schritt vor: Zuerst lernen wir die Kita, das Team und die Familien kennen, dann investieren wir dort, wo es den Kindern am meisten bringt, in Räume, Spielmaterial und das Team. Langfristig gelten in jeder Kita unsere Qualitätsstandards nach ISO 9001, unsere Weiterbildung und unsere unabhängigen Anlaufstellen.
Mehr: https://www.globegarden.ch/wer-wir-sind/ueber-uns/akquisition · Stand: November 2026
Warum haben globegarden-Kitas im Sommer Betriebsferien?
Weil erholte Teams die beste Betreuung bieten: Unsere Kitas schliessen im Sommer für zwei Wochen. Diese Erfahrung haben wir von Kitas übernommen, die über eine Nachfolgelösung zu uns gekommen sind: Das Team erholt sich gemeinsam, und übers Jahr braucht es weniger Springerinnen und Springer, weil weniger Ferien abgedeckt werden müssen. Viele unserer Betreuerinnen und Betreuer sind selbst Eltern und brauchen Ferien mit ihren eigenen Kindern. Die Behörden sehen das genauso: Die Stadt Zürich bezahlt subventionierte Plätze für höchstens 240 Tage im Jahr. Ein Jahr hat rund 260 Werktage. Zieht man die gesetzlichen Feiertage ab, bleiben etwa 250, die Differenz entspricht zwei Wochen Betriebsferien. Basel-Stadt erlaubt Kitas sogar bis zu vier Wochen. Zum Vergleich: Die Volksschule im Kanton Zürich hat bis zu 13 Wochen Ferien pro Schuljahr, und das schon ab dem Kindergarten.
Quellen: https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/web/de/stadtleben/wirtschaft-und-gewerbe/dokumente/kontraktmanagement/merkblatt-subventionsberechtigter-betreuungsumfang.pdf · https://media.bs.ch/original_file/392f2fde6cadd40032274290cb28f75cf18d738e/vorgaben-fuer-kitas-mit-beitraegen-ab-august-2024.pdf · https://www.zh.ch/de/bildung/bildungssystem/schulferien.html · Stand: November 2026
Was kostet ein Kita-Platz bei globegarden, und wie lange ist die Kündigungsfrist?
Die Preise unterscheiden sich je nach Kita und Region. Wir orientieren uns am Durchschnitt des Marktes und bieten dafür mehr. Gute Betreuung soll für Familien aus dem Mittelstand bezahlbar sein: mit frisch gekochtem Essen, ausgebildeten Fachpersonen, einem eigenen Bildungsplan und regelmässiger Weiterbildung. Die Preise jeder Kita erfahren Sie bei unserem Familienservice. In Basel-Stadt, St. Gallen und weiteren Orten legt die Stadt die Elterntarife fest, nicht die Kita. Je nach Wohngemeinde und Einkommen erhalten Familien Betreuungsgutscheine oder einen subventionierten Platz. Die Kündigungsfrist beträgt, wie in der Branche üblich, drei Monate auf Ende eines Monats. In Basel-Stadt gilt für Kitas mit Betreuungsbeiträgen eine Frist von zwei Monaten, so schreibt es der Kanton vor.
Familienservice: familienservice@globegarden.org · 058 776 78 78 · https://www.globegarden.ch/kontakt/anrufen · Quelle Basel: https://media.bs.ch/original_file/392f2fde6cadd40032274290cb28f75cf18d738e/vorgaben-fuer-kitas-mit-beitraegen-ab-august-2024.pdf · Stand: November 2026
An wen kann ich mich wenden, wenn mich etwas beschäftigt?
An Ihre Kita, an unseren Familienservice, an zwei unabhängige Stellen oder an die Aufsicht Ihrer Gemeinde.
- Ihre Kita: Die Kita-Leitung ist immer die erste Ansprechperson.
- Familienservice: familienservice@globegarden.org · 058 776 78 78
- Unabhängige Stelle Kinderschutz: kinderschutz@schutzstelle.ch
- Unabhängige Stelle für vertrauliche Anliegen: vertrauen@schutzstelle.ch
- Aufsicht Ihrer Gemeinde: Jede Kita wird von ihrer Standortgemeinde bewilligt und beaufsichtigt.
- Bei akuter Gefahr: Polizei 117, Sanität 144
Alle Kontakte: https://www.globegarden.ch/kontakt/anrufen · Stand: November 2026